Nikolaus - Legenden

An dieser Stelle möchten wir jeden Monat eine weitere Legende, oder Geschichten über Nikolaus erzählen.  Haben auch Sie eine Erfahrung mit Nikolaus gemacht, so schreiben Sie mir!

Dem gläubigen Volk des Mittelalters, das so schnell und so gern an Wunder glaubte, galt Nikolaus als der grosse Wundertäter in allen Nöten und Gefahren.

Der Einfluss seiner Legende auf die darstellende Kunst und auf die kirchliche Hymnendichtung ist unvergleichlich gewaltig und nachhaltig gewesen. Eine alte slawische Legende erzählt die reizvolle kleine Geschichte eines Kaufmanns. Es war einmal ein reicher Mann. Er trug den schönen Namen Teophanes. Um sein Haus zu schmücken, gab er einem berühmten Maler den Auftrag, drei Ikonen zu malen. Er wünschte ein Bild von Christus, eines von Maria und eines von Nikolaus. Sie gelangen sehr gut. Theophanes stellte sie in seinem Haus auf. Er bat den Patriarchen, Bischof Anastasios, die Bilder zu weihen. Der Patriarch trat ins Haus, weihte die Bilder von Christus und Maria - das Nikolausbild aber wies er zurück. Man dürfe Nikolaus nicht Christus und Maria gleichsetzen, brummelte er in den ehrwürdigen Bart. Ein paar Tage darauf unternahm der Patriarch eine Seereise. Er geriet in Seenot. Die Wogen schaukelten das Schiff. Als die Not am größten war, rief er zu Nikolaus um Hilfe. Der Sturm legte sich, und der Patriarch und die Schiffsbesatzung erreichten wohlbehalten das Ufer. Sofort machte sich der Patriarch auf den Weg zu Teophanes. Demütig und dankbar weihte er auch das Nikolausbild. 


Oktober: 2017

Weil im Sarkophag des Heiligen das wundersame Nikolausöl tropft, vereinnahmen auch die Apotheker, die Parfüm- und Spezereihändler den heiligen Bischof für sich und stellten sein Bild zwischen Fläschchen und Mixturen auf.

Schutzheiliger von:

Apotheker, Parfüm- und Spezereien Hersteller.